Monday, December 1, 2014

Zusammenbruch der amerikanischen Hegemonie: Russland zerstört die von den USA errichtete Weltordnung

STIMME RUSSLANDS Der Generalsekretär der nordatlantischen Allianz, Anders Fogh Rasmussen, beschuldigte Russland, die internationale Ordnung untergraben zu haben. Der Generalsekretär der Nato weiß, wovon er spricht. Die Zeiten der amerikanischen Hegemonie gehen vorüber, und die mit der Ukraine zusammenhängenden Ereignisse sind ein weiterer Beweis dafür.

Die Position Russlands in Bezug auf die Ukraine untergrabe die feststehende Ordnung und bedrohe Verbündete der Nato, erklärte der Generalsekretär der nordatlantischen Allianz, Anders Fogh Rasmussen. Somit gab der Generalsekretär des Blocks zu, dass sich die Ereignisse in der Ukraine in das Modell nicht fügen lassen, das man in den USA erfunden hat.
Es war geplant, dass die Ukraine auf eine Assoziation mit der Europäischen Union eingehen wird, und von da an ist es ein Katzensprung bis zur Errichtung von Nato-Stützpunkten auf ihrem Territorium. Doch Präsident Janukowitsch schob die Unterzeichnung des Dokumentes auf. Westliche Kreaturen, die sich auf direkte Anweisungen des Vizepräsidenten der USA, Joseph Biden stützten, stürzten ihn. Doch als es schien, dass nichts mehr die Pläne der USA bereits behindern konnte, da lehnte sich das ukrainische Volk auf. Nicht das ganze Volk, jedoch ein bedeutender Teil von ihm. Es gelang nicht, die Unruhen rasch und geräuschlos im Keime zu ersticken. Zumindest ein Drittel der Einwohner der Ukraine sind ethnische Russen, die Hälfte der Bevölkerung spricht Russisch. Es leuchtet ein, dass sich Russland zum Schutz dieser Menschen erhoben hat und daran gegangen ist, ihre Rechte in den internationalen Institutionen zu verteidigen. Langsam, mühevoll, unter Überwindung eines kolossalen Widerstandes, jedoch nach und nach gelang es Moskau, die westliche Gemeinschaft, in erster Linie in Gestalt von Europäern, dazu zu bringen, real auf das Geschehen in der Ukraine zu blicken.
Die Ambitionen der USA haben einen beachtlichen Schlag hinnehmen müssen: Die EU-Länder, die ursprünglich Washington bei dessen gegen Russland gerichteten Sanktionen unterstützten, weigerten sich, diese zu verstärken. Sie setzten die wirtschaftliche und die politische Zusammenarbeit mit Russland fort. Washington wurde zu verstehen gegeben, dass die amerikanischen Interessen in diesem Fall mit den europäischen divergieren, und deshalb haben sie keine Absicht, die Instruktionen der USA wie ehemals zu befolgen.
Die ukrainische Krise hat den USA zu verstehen gegeben, dass ihr Einfluss auf die Welt nicht so bedeutend ist. Der Gedanke daran, dass den USA kraft ihrer nationalen Ausschließlichkeit alles erlaubt sei, sei heute lediglich für die Amerikaner selbst überzeugend, stellt Vera Krascheninnikowa, Direktorin des Instituts für außenpolitische Studien und Initiativen, Mitglied der Gesellschaftskammer, fest:
„Die amerikanische Ausschließlichkeit ist das Kernstück der amerikanischen Identität, der nationalen Idee. Eben so wird sie interpretiert. Es wird erklärt, dass die amerikanische Ausschließlichkeit lange geschichtliche Wurzeln habe. Doch in Wirklichkeit hat die Ausschließlichkeit stets als Rechtfertigung für eine Aggression gedient. Das ist ein Euphemismus für das Betreiben einer harten, einer aggressiven Politik. Überhaupt, jedes Imperium, das die Weltherrschaft beanspruchte, bediente sich unbedingt dieser Terminologie. Sei es Spanien, sei es seinerzeit Großbritannien. Das unheilschwerste Beispiel wäre das Dritte Reich. Wir wissen ja, auf welche Art und Weise sie die Idee von ihrer Ausschließlichkeit verwendet haben.“
Erstmalig seit langer Zeit fühlte der amerikanische Aggressor vor einem Jahr, dass seiner Hegemonie Schranken gesetzt sind, als Russlands Diplomaten es dem Westen nicht erlaubten, einen Schlag gegen Syrien zu führen. Die Ukraine ist die zweite, noch schmerzvollere Fehlkalkulation für die Amerikaner. Daher hat Washington heute eine nahezu hysterische Propagandakampagne entfacht. Es nennt Moskau einen Feind und einen Aggressor, denn Russland bringt die für die USA gewohnte Welt, in der alles nach ihrem Diktat lief, zum Einstürzen. Sich damit abzufinden ist für den Westen äußerst schwierig, genauso wie das Ende der amerikanischen Herrschaft zuzugeben.
 
Weiterlesen: 




No comments:

Post a Comment